Urlaub mit Hund – meine Tipps

Hi ihr Lieben und schön, dass ihr wieder da seid:) –  heute geht es um den Urlaub mit Hund – ich konnte mittlerweile viel Erfahrung sammeln und freue mich darüber, euch heute ein bisschen davon zu erzählen.:)

Vorneweg erstmal ein paar Eckdaten zu unserem Hund: Sie ist ein 3 Kilo leichter Mini Yorkshireterrier namens Phoebe. Sie ist jetzt 11 Jahre und wird im Sommer 12. Ich werde im Sommer 30 Jahre, weshalb ich gefühlt mein halbes Leben mit der Maus verbracht habe.

Ich hatte das große Glück sie von Anfang an mit auf Arbeit nehmen zu können. Das ist so wichtig für die Geschichte, da ich zu dem Zeitpunkt immer mit Bus und Bahn zur Arbeit gefahren bin und da klein Wuschel wirklich richtig klein war, entschloss ich mich ihr eine Tasche für den Transport zu kaufen. Sie liebt ihre Tasche bis heute (!). Genau das ist der Grund, weshalb das Reisen mit ihr so einfach ist, sie liebt ihre Tasche einfach abgöttisch und springt sofort rein, wenn sie merkt, dass wir das Haus verlassen wollen. Sie bleibt tapfer stundenlang in der Tasche ohne einen Mucks zu sagen. <3



 

Das ist mein Tipp Nummer 1 für euch: Gewöhnt euren Hund so früh wie möglich an eine Tasche.

 

Euer Urlaub beginnt aber schon bald und ihr habt den Hund noch nie in einer Tasche gehabt oder vielleicht mochte er sie nicht besonders? Versucht den Hund, ohne Zwang, mit Leckerlies oder Spielzeug in die Tasche zu locken. Das macht ihr so oft wie möglich, bis sich der Hund in der Tasche einigermaßen wohl fühlt. Von nun an nehmt ihr den Hund überall mit hin und zwar in der Tasche! Zuerst nur kleine Strecken und dann immer größere. Fahrt an seinen Lieblingsplatz und verwöhnt ihn in der Tasche.:) Er muss die Tasche mit ausschließlich schönen Dingen verbinden. Dann schafft ihr es auch den Hund in einer kurzen Zeit daran zu gewöhnen.

WICHTIG BEI FLÜGEN: Jede Fluggesellschaft hat andere Anforderungen an die Größe der Tasche, bitte erkundigt euch vorher genau, wie eure Fluggesellschaft das handhabt. Meine Tasche wurde noch nie ausgemessen, aber es wird geschaut ob sie richtig verschlossen werden kann, sie luftdurchlässig ist und der Hund darin stehen und sich drehen kann. Ich habe diese Tasche und hatte bisher nie Probleme:) http://amzn.to/2FzbSXi

 

Tipp Nummer 2: Gebt dem Hund im Flugzeug bei Start und Landung immer mal wieder ein Leckerlie und träufelt ein bisschen Wasser auf seine Nase.

 

Das ständige schleckern verhindert, dass der Hund Druck auf den Ohren bekommt und außerdem ist er abgelenkt, wenn Start oder Landung mal etwas holprig sind.

 

Tipp Nummer 3: Beruhigungsmittel für den Flug? Lieber nicht.

 

Vor den ersten Flügen überlegt wahrscheinlich jeder ob es besser wäre, dem Hund etwas zur Beruhigung zu geben. Egal ob pflanzlich oder die Chemiekeule – lasst es lieber sein. Ihr wisst nie wie der Hund darauf im Flugzeug reagiert. Lieber ist der Hund etwas gestresst, als dass er vielleicht unvorhersehbare Nebenwirkungen erleidet.

 

Tipp Nummer 4: Der Hund ist zu groß für die Kabine? Wiegt die Vor – und Nachteile ihn im Frachtraum zu transportieren in aller Ruhe ab.

 

Wie stressig ist es für den Hund im Frachtraum? Das weiß wohl nur das Tier im Frachtraum. Ihr kennt euren Hund am besten: wie gut geht er mit Stresssituationen um? Ich bin davon überzeugt, dass es Hunde gibt, die das bestens wegstecken, aber wahrscheinlich nicht alle. Leider gibt es hier keine pauschale Antwort, das liegt in eurem Ermessen. Ich persönlich würde meinen Hund für einen Urlaub nicht im Frachtraum transportieren. Für einen Umzug ins, nicht mit dem Auto zu erreichende, Ausland wohl jedoch schon.



 

Tipp Nummer 5: Bevor ihr den Flug bucht, ruft bei der Fluggesellschaft an und fragt, ob auf dem Flug noch Platz für euer Tier ist.

 

Denn es sind nur 2 Tiere pro Flugzeug in der Kabine zugelassen und Ausnahmen gibt es nicht. Alle anderen Tiere müssen in den Frachtraum, deshalb informiert euch unbedingt vorher! Ihr benötigt dafür die Flugnummer, die steht aber immer bereits am Anfang einer Flugbuchung, ihr müsst dafür noch nicht gekauft haben.:)

 

Tipp Nummer 6: Erkundigt euch vorher, welche Einreisebestimmungen für das Land gelten und erledigt alle Impfungen rechtzeitig vor der Reise.

 

Eigentlich ist es super easy. Der Hund muss gechipt sein (oder eine gutlesbare Tättoowierung) und über einen europäischen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung verfügen. Das ist zumindestens ist die Basis um in Europa reisen zu können. Manche Länder haben verschärfte Bedingungen, wie beispielsweise eine Wurmkur etc., deshalb ist es wichtig, die Einreisebestimmungen von eurem Zielland vorher einfach mal zu googlen um alle benötigten Anforderungen zu erfüllen.:) Wie streng wird kontrolliert? Das ist völlig unvorhersehbar, ich wurde bereits sehr streng kontrolliert und einfach durchgewunken, deshalb ist es wichtig, dass ihr auf alles vorbereitet seid.

 

Tipp Nummer 7: In eurer Zielunterkunft müssen Hunde erlaubt sein, deshalb vorher einfach mal anrufen und nachfragen.

 

Ich buche oft über booking.com und dort filter ich direkt die Unterkünfte heraus, die Hunde erlauben und trotzdem solltet ihr vorher noch einmal bescheid sagen, denn meistens kostet der Hund noch ein paar Euro mehr am Tag.

Tipp Nummer 8 für große Hunde: es gibt so viele tolle Länder, die mit dem Auto zu erreichen sind – macht einen Roadtrip!

 

Wer gerne mit seinem großen Wuschel in den Urlaub möchte, kann einfach eine schöne Route mit dem Auto planen, beispielsweise durch Schweden und Norwegen. Vorausgesetzt der Hund ist gesund und verträgt das Autofahren:). So kommt der Hund in die Berge und ans Meer, ohne den ganzen Flugstress!:)

 

Tipp Nummer 9: Hundesitter sind toll – versuche deinen Hund so früh wie möglich an deinen Hundesitter zu gewöhnen.

 

Ich habe gleich zwei Hundesitter – meine Schwester und meine beste Freundin. Früher waren Ben und ich oft ohne Hund im Urlaub. Da Phoebe ihre Hundesitter liebt, war das auch nie ein Thema. Ich weiß, dass beide verantwortungsvoll mir ihr umgehen und immer in meinem Sinne handeln.

Meine Oma sagte mal zu mir: „Ich würde nie in den Urlaub fahren, ohne meinen Hund.“ Wahrscheinlich ein Satz, den es oft im Internet zu lesen gibt. Ich sehe ich aber irgendwie anders. Der Hund kann auch mal zwei Wochen ohne mich, wenn er bei Menschen ist, die er liebt und bei denen er sich wohl fühlt.

Seit dem ich in Spanien bin, habe ich auch keinen Hundesitter mehr. Das heißt, ich bleibe jetzt öfter Zuhause als früher und das ist auch gar kein Problem. Das ist eben die Verantwortung die jeder Hundebesitzer hat, aber wenn ich unsere Maus in gute Hände geben kann, um in den Urlaub zu fliegen, dann sehe ich das als absolute Bereicherung. Der Urlaub nach Thailand ist kein Problem und dem Hund gehts blendend Zuhause – das ist doch großartig!:)

Natürlich gibt man am Ende die Verantwortung mit ab, darüber muss sich jeder stets bewusst sein, es kann immer mal etwas schlimmes passieren. Umso wichtiger ist es seinem Hund nicht irgendwem in die Hand zu drücken.



Uff das wurde jetzt aber viel Text :D. Ich hoffe ich konnte euch ein paar nützliche Tipps zum Thema Urlaub mit Hund geben!:)

Wart ihr schon einmal mit dem Hund im Urlaub? Habt ihr euren Hund schon einmal im Frachtraum transportiert oder noch andere Tipps für uns? Dann rein damit in die Kommentare! Ich freu mich!:)

xx Susann

Hi! Ich bin Susann und bereise seit November 2016 die Welt als Full-Time-Reiseblogger. Ich liebe Abenteuer und freue mich all meine Erlebnisse und Erfahrungen mit dir auf ichbinreisen.de zu teilen!:)

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