Skandinavische Lässigkeit in Kopenhagen | mit Maike

Vielen lieben Dank an Susann, dass ich auf Ihrem Blog als Gastbloggerin schreiben darf. Ich bin Maike von xoxo.maike und ein Genussmensch. Nicht nur hinsichtlich einer Flasche Wein, sondern auch beim Reisen. Genuss bedeutet für mich sowohl ein entspannter Strandurlaub in Ibiza, ein Roadtrip durch Australien als auch ein Städtetrip nach Kopenhagen. Und genau dorthin nehme ich Euch mit.



Vor knapp zwei Monaten hat es mich das erste Mal in die skandinavische Stadt gezogen, die Design-Liebhaber und Streetstyle-Fans schon seit Langem fasziniert. Meine Kindheit habe ich in den Sommerferien mit Oma & Opa oft an den dänischen Küsten verbracht. Die Hauptstadt ist jedoch eine Neuentdeckung für mich.

Nachdem ich meine beste Freundin spätabends am Flughafen in Empfang genommen habe (ok, sie mich weil ihr Flieger 30 min früher kam), ging es straight ins Appartement nach Vesterbro und todmüde ins Bett. Ankommen – und ja ich gestehe, wir haben natürlich vorher noch was gegessen und sind im Italo Disco direkt um die Ecke eingekehrt … Wanderlust treibt uns am kommenden Tag bei strahlendem Sonnenschein vor die Tür. In knapp 15 min sind wir zu Fuß mittendrin in der Stadt und der erste Stop muss was mit Frühstück zu tun haben.

Nahe des Rathaus entdecken wir ein kleines Café. Smørrebrød mit gebratenem Lachsfilet und Avocado. Was für ein Start in den Tag. Lecker und preislich absolut fair (wie wir später noch feststellen mussten). Auf geht’s die Stadt erkunden. Gestärkt hat uns der Weg am Schloss Christiansborg vorbei nach Nyhavn gebracht. Ihr kennt es sicherlich alle – das !! berühmte Bild mit dem bunten Giebelhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert und den vielen Schiffen, die für Hafenrundfahrten und teilweise als Museum bereitliegen.

Und ja, es ist genauso süß wie man es sich vorstellt und leider auch genauso voll mit Touristen aus aller Herren Länder. Also früh da sein! Dann bekommt man auch noch einen Platz in den belebten Straßencafés und Tavernen. Oder läuft sonst, so wie wir, drei Mal die Straße hoch und runter bis man einen Platz ergattert. Weiter ging es durch das bunte Treiben bin zum Rundetårn. Er befindet sich mitten im Zentrum und beherbergt heute noch das älteste funktionsfähige Obversatorium Europas. Der Aufstieg über den spiralförmigen Gang belohnt mit einem wundervollen Stadtpanorama. Aber uns hat es noch höher hinaus gelockt. Dazu später mehr. Unser Abend klingt aus mit einem Picknick auf dem kleinen Balkon unseres Appartement, hoch über den Dächern von Kopenhagen.



Der zweite Tag startete mit einem eher skandinavisch untypischen Frühstück. Das Café Wood in Vesterbro bietet arabische Köstlichkeiten und lockt mit einem Brunch bei dem man sich aus der Karte seine Highlights zusammenstellt. Für Fans von Avocado, Hummus, eingelegtem Hähnchen und Minz-Salat eine absolute Empfehlung.

Anschließend ging es auf die Bikes. Wir haben uns entschieden bei Donkey Bike zu mieten. Sie bieten mit 10.- EUR/Tag ein faires Preis-/ Leistungsverhältnis. Den alternativen Anbieter Bycyklen mit integrierten iPads finde ich persönlich sehr teuer, vor allem wenn ihr länger als eine Stunde radeln wollt. Dann lieber in der Touristeninformation eine Karte holen und los geht’s.

Erster Stop: Vor Frelsers Kirke in Christianhavn. 400 Stufen zwischen uns und dem absolut umwerfendsten Blick auf die Stadt den man haben kann. Das Highlight ist, dass man die letzten 150 Stufen außen am gedrehten Kirchturm erklimmt. Sicherlich nichts für Menschen mit Höhenangst (oder Klaustrophobie, denn der innere Aufstieg ist ziemlich eng), aber es ist es sowas von wert.



Anschließend geht es zum Freistadt Christiania. Eine staatlich geduldete autonome Gemeinde die inmitten der Grossstadt ihre eigene Welt geschaffen hat. Ein kleiner Spaziergang durch die Kommune ist durchaus lohnenswert, Kameras aber bitte in der Tasche lassen (Fotografierverbot). Hungrig geht es weiter für uns zum Copenhagen Streetfoodmarket. Yummie! Kulinarisches aus aller Welt, Sonnenplätze direkt am Wasser und ein sehr entspannter DJ. Wir mussten aufpassen, dass wir nicht den ganzen Nachmittag von der entspannten Atmosphäre eingenommen werden und uns losreißen um zu unserem Date zu gelangen.



Ihr ahnt es. Was wäre Kopenhagen ohne die kleine Meerjungfrau. Und ja, sie ist klein (125 cm). Sie ist süß. Und sie ist seit über 100 Jahren geduldig. Gegenüber den vielen Vandalismus-Attacken. Und dem Anhimmeln von gefühlt Hunderten von Asiaten (wenn ihr gerade eine Busladung erwischt). Aber ich steh trotzdem auf sie und wir hatten sie am späten Nachmittag etwas mehr für uns. Also entweder früh morgens dort sein oder den Sonnenuntergang mit ihr verbringen.



 

Das Dinner unseres letzten Abend verbrachten wir bei dem kleinen Italiener Il Ponte und haben uns mit hausgemachter Lasagne und Tiramisu sowie leckerem Rotwein verwöhnen lassen. Damit es aber doch ein skandinavischer Ausklang ist, sind wir nochmal in eine kleine Weinbar, die Ancestrale, direkt in unserer Straße eingekehrt. Hier hat man das Gefühl direkt in einem Wohnzimmer zu sitzen. Sehr entspannte Atmosphäre.

Mein Fazit: Kopenhagen ist so tiefenentspannt das es direkt ansteckt. Auch bei einem Wochenendtrip stellt sich blitzschnell Urlaubsfeeling ein und ich bin mir sicher das wir uns wiedersehen. Es ist also was dran. An dem Hype um die skandinavische Lässigkeit.

 

Extra-Tipp für einen Kaffee oder Smoothie zwischendurch ist das Joe and The Juice. Die kleinen, superstylischen Cafés findet ihr immer wieder verteilt in der Stadt.

 

xo Maike
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