Mit Wohnmobil durch Skandinavien – unsere Route

Hallo ihr Lieben, ich freu mich, dass ihr wieder da seid!

Super viele von euch haben gefragt, wie genau unsere Route durch Schweden und Norwegen eigentlich aussah, deshalb nehme ich euch heute einfach mal mit – los geht´s!:)



 

Road Trip – Baby!

 

Da wir Ben´s Fernsehsendung „der Abenteuerfotograf“ vor unserer Tour gedreht haben, ging es für uns aus Ostfriesland los.

Über Hamburg ging es nach Dänemark. Wir haben uns auf der Hintour entschieden über die Storebealt Brücke und die Öresundbrucke bis nach Schweden zu fahren, da wir dort Tag und Nacht rüber konnten, ohne uns nach Fährzeiten zu richten. Beide Brücken haben für uns insgesamt, als „normalen PKW – also unter 6 m Länge“, ca. 80 € gekostet.

Und da waren wir – mitten in Dänemark, in unserem Auto, am Meer und ziemlich groggy.

Die erste Nacht war ungewohnt, ich konnte zwar eigentlich ganz gut schlafen, Ben hat jedoch eher einen unruhigen Schlaf, sobald Geräusche im Spiel sind. Unser Kühlschrank hat ihn ganz schön auf Trapp gehalten.:D

Es war wirklich schön, mitten am Wasser aufzuwachen, direkt in der Natur zu sein und morgens Yoga am Strand machen zu können. Und weiter geht´s – alle Sachen sind gepackt und wir machten uns auf dem Weg nach Schweden, über die Öresundbrücke Richtung Malmö.

 

Süd Schweden – campen wo wir wollen? Is nicht.

 

In Süd Schweden angekommen ging es von Malmö Richtung Jönköping.

Ich muss dazu sagen, dass wir einfach auf Google Maps geschaut haben, welche Orte interessant sind zB. einen großen See haben, wo wir vielleicht stehen können etc. Außerdem sind wir ca. alle 2 -3 Tage auf einem Campingplatz gewesen. Das ist also keine Anleitung für die geilste Route ever, sondern lediglich unsere Route.:)

Angekommen in Süd Schweden waren wir ziemlich enttäuscht von den vielen „Campen verboten“ Schildern. Das haben wir uns irgendwie anders vorgestellt. An jedem schönen Platz durften wir nicht campen. Außerdem war es im Süden noch ziemlich „voll“. Viele Häuser, viele Autos, viele Menschen. Nicht so unser Ding, aber wir waren ja erst am Anfang unserer großen Reise und haben (aber pssssst) auch in unserer ersten Nacht in Schweden, einfach an einem zuckersüßen See gestanden, wo wir hätten so rein theoretisch nicht stehen dürfen.

Mir wurde zwar im Nachhinein auch gesagt, dass man unter campen nur versteht, wenn man Tische, Stühle, Markise etc. aufgestellt hat. Solange du immer wegfahren kannst, zählt das wohl nicht als campen. Wir sind aber nicht DIE Campingexperten, also falls jemand ganz genau weiß, wie sich das verhält, schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Unser erster Campingplatz in Jonköpping war Gränna Camping. Direkt an einem riesigen See gelegen. Obwohl das Wlan nicht funktioniert hat, mochten wir den Campingplatz sehr gerne. Er hatte einen tollen Steg und wir hatten hier das Gefühl, nach all den langen Fahrten einfach schön abschalten zu können und die Zeit in der Natur genießen zu können.:)

Unsere Route führte uns weiter nach Örebro. Auch hier gab es einen tollen Campingplatz, der es sogar in unsere Ausflugtipps für Schweden geschafft hat. 🙂 Warum genau, liest du in DIESEM Artikel.

 

Mittel und Nord Schweden – so viele Rentiere!

 

Weiter ging es über Borlänge bis nach Mora / Orsa. Hier besuchten wir einen wunderschönen Wildpark und fanden viele unglaublich süße Plätze zum Schlafen. Langsam wurde alles auch viel wilder und immer schöner. Mittel und Nord Schweden sehen Kanada sehr ähnlich. Es ist wunderschön grün, sehr weitläufig und die Straßen sind endlos.

Von dort aus ging es weiter über Sveg, Östersund, Storuman, ArvidsjaurJokkmokk nach Kiruna.

Wir haben Mittel und Nord Schweden wirklich geliebt. Tolle Wasserfälle, viele Rentiere und sogar ein paar Elche kreuzten unseren Weg. Die Natur ist super schön und weitläufig. Zu dem hatten wir noch großartiges Wetter!:) – yay!

 



 

Nord Norwegen – Schnee im Juni?

 

Norwegen wir kommen! Von Kiruna ging es über Narvik bis nach Senja. Auf dem Weg nach Senja kamen wir richtig ins Staunen, denn hoch in den Bergen lag tatsächlich im Juni noch überall Schnee und es wurde richtig frisch.

Senja war so schön grün, dass es teilweise wie dichter Urwald aussah. Da es tagsüber jedoch nur geregnet hat, beschlossen wir die aufgeklärten und mittlerweile schon richtig hellen Nächte zu nutzen um Senja zu erkunden. Wunderschön!

Von Senja sind wir mit der Fähre auf die Lofoten gefahren. Die Fähre fährt mehrmals am Tage von Gryllefjord nach Andenes, doch WICHTIG: holt euch das Ticket erst, wenn ihr auf der Fähre seid, oder wisst, dass ihr genau diese Fähre nimmt. Wir haben uns zuerst am Tag vorher online ein Ticket gebucht unser Ticket war jedoch nur für die nächste Fähre gültig. Wir konnten aber ohne Probleme umbuchen, nach dem wir die Service Hotline der Fähre über unser Missgeschick aufgeklärt haben. Wir haben für unser Auto und zwei Personen ca. 50 € bezahlt.

Und da waren wir – meine geliebten Lofoten! Irgendwie scheint immer die Sonne, wenn ich auf den Lofoten bin.:D Sie haben sich wohl auch gefreut uns wieder zu sehen hehe. Im Sommer sind die Lofoten wunderschön, im Winter jedoch doppelt so spektakulär. Außerdem sind die Lofoten schon ziemlich touristisch und die beliebten Ausflugsziele wie beispielsweise der Haukland Beach, sind stark besucht. Das tut der Schönheit aber auch keinen Abbruch. Wie auch auf Senja, sind wir auf den Lofoten oft Nachts unterwegs gewesen und haben tagsüber geschlafen. Denn mittlerweile war es nachts durchgängig hell. Unglaublich cool.:)

Wir sind die Lofoten dann nach unten, bis nach Å gefahren und von dort aus wieder mit der Fähre bis nach Bodø. Die Tickets für die Fähre haben wir auch wieder direkt vor Ort für ungefähr 50 € gekauft.

 

Mittel und Süd Norwegen – immer dem Regen hinterher

 

In Bodø angekommen fuhren wir ca. 1 Stunde immer Richtung Mo I Rana. Da wir auf den Lofoten viel unterwegs waren, entschieden wir uns 2 Tage auf dem Campingplatz Lundhøgda zu bleiben. Der Campingplatz war toll, alle waren super nett und entspannt. Wir haben also etwas gearbeitet und das gute Wlan genutzt. Bis es weiter ging – immer dem Regen hinterher.:D

Von Mo I Rana bis nach Trondheim gibt es leider gar nicht so viel zu berichten. Das Wetter war durchgehend sehr schlecht, somit wurden alle Pläne etwas durchkreuzt.

Spannend wurde es erst wieder nach Trondheim. Von dort aus haben wir einen kleinen Abstecher zum wunderschönen Geiranger Fjord gemacht. Auf dem Weg sind wir an der traumhaften Straße Trollstigen vorbeigekommen. Wunderschön! Mehr über diese Ausflüge gibt es HIER.

Von dort aus ging es relativ straight Richtung Oslo. Hier waren wir in dem Freizeitpark TusenFryd. Sehr zu empfehlen, der Tag hat so viel Spaß gemacht! 🙂

 

Schwupp die Wupp waren wir plötzlich wieder Zuhause

 

Langsam kommen wir zum Ende unserer Route durch Skandinavien. Von Oslo ging es über Götheborg, Malmö nach Gedser in Dänemark. Wir entschlossen uns diesmal nicht über die Brücken zu fahren, sondern die Fähre von Gedser nach Rostock zu nehmen. Die Fähren haben uns irgendwie echt gut gefallen. Alles hat immer super geklappt. Für die Fähre von Gedser nach Rostock haben wir etwas über 100 € gezahlt.

Und schwupp die wupp waren wir wieder in Berlin. Es war so komisch nicht mehr im Camper zu schlafen, ich konnte nicht fassen wie viel Platz wir auf einmal wieder hatten. Alles schien so riesig. 😀 Völlig verrückt.


Wir sind von Gryllefjord nach Andenes mit der Fähre gefahren, das möchte Google Maps aber irgendwie nicht akzeptieren und zeigt immer die Umfahrung an.:D



Wart ihr schon mal in Skandinavien campen? Was waren eure Lieblings Orte? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar.:)

xx Susann

Hi! Ich bin Susann und bereise seit November 2016 die Welt als Full-Time-Reiseblogger. Ich liebe Abenteuer und freue mich all meine Erlebnisse und Erfahrungen mit dir auf ichbinreisen.de zu teilen!:)

3 thoughts on “Mit Wohnmobil durch Skandinavien – unsere Route

  1. Eine wunderbare Reise habt ihr da gemacht. Da steigt mein Fernweh grad wieder ins Unermessliche. Zum Glück kann ich in rund 3 Wochen auch wieder in den Norden 🙂

  2. das mit der Fähre Gryllefjord nach Andenes kommt mit bekannt vor 🙂 hab das selbe problem gehabt. Aber auch die Überfahrt war bei mir ein abenteuer

  3. Hi Susann,

    „Wir sind von Gryllefjord nach Andenes mit der Fähre gefahren, das möchte Google Maps aber irgendwie nicht akzeptieren und zeigt immer die Umfahrung an.:D“

    liegt daran, dass GM für die Berechnung der Route das aktuelle Datum heranzieht und ab 4.9. der Fährbetrieb bis Mai 2018 eingestellt wird. Ändere das Datum der Routenberechnung auf z.B. 12.7.2018, dann funzt es.
    https://www.google.de/maps/dir/Gryllefjord/69.3250003,16.133992/@69.3455558,16.0322703,9z/data=!4m12!4m11!1m5!1m1!1s0x45dca5b251934023:0x9df8e84f0979b596!2m2!1d17.0342664!2d69.3632654!1m0!2m3!6e0!7e2!8j1531391400?hl=de

    Lieblingsorte in Skandinavien? So viele, aber Senja und Lofoten gehören absolut dazu.
    Hatte übrigens im Juni, zumindest auf den Lofoten etwas mehr Glück mit dem Wetter als ihr.
    (ein paar Timelapseaufnahmen von der Mitternachtsonne https://youtu.be/spEFm5nCrH4 )

    Gruß Micha

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